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Herrnhuter Brüdergemeine

Rückblick aufs Sommerfest

Unser Sommerfest hat dieses Jahr nicht nur in Bielefeld stattgefunden, sondern war auch besonders gut besucht.

Sommerfest 2018
Foto: Björn Geller

 

Vor allem viele Gäste waren dabei, was wohl vor allem an der Ordinationsfeier und unserem Besuch aus Bethesda gelegen haben dürfte. So trafen zwei schöne Ereignisse auf einander und sorgten für ein schönes Erlebnis.

 

Sommerfest 2018
Foto: Björn Geller

 

 

 

 

 

 

 

Sommerfest 2018
Foto: Björn Geller

 

 

 

 

 

 

 

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Gewonnen hat Familie Maya

Foto: Björn Geller

 

Beim diesjährigen Sommerfest ging es wieder darum, in Gruppen einige Aufgaben zu erledigen.
Wer weiß etwas über Südafrika?
Wer kann gut Roller fahren?
Welche Gruppe baut den höchsten Jengaturm?

Weil die Zeit zur Auswertung nicht mehr reichte: Hier ist das Ergebnis:
Gewonnen hat Familie Maya mit 44 Punkten.
Den zweiten Platz teilen sich die Familien Mayer und Maia mit jeweils 39 Punkten.

 

Zu den Aufgaben gehörte es auch, ein Gedicht oder Liedvers zu Südafrika zu dichten. Die besten Ergebnisse wollen wir nach und nach im Gemeindegruß veröffentlichen:

Südafrika ist schön,
Südafrika ist heiß,
der Tafelberg ist groß,
die Menschen sind famos.

Die Partner aus Bethesda
verschönern unser Fest da.
Wir freun uns alle sehr
über Produkte von Morafair.
(Familie Maya)

Die Berge hoch mit gutem Wein
stets bei grellem Sonnenschein
die Wandersocke noch am Bein
da will man immer gerne sein.
Mit Gott dem Herrn zum Hoffnungskap
nach Bethesda bergauf und-ab
zu der Gemeinde der Moraven,
die wir alle so gerne haben.
Wir singen, loben, preisen,
mit brüderischen Weisen.
(Familie Maia)

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In eigener Sache:

Liebe Geschwister,

Ordination am 15.07.2018 von Br. Herrmann
Foto: Björn Geller

der 15. Juli war ein besonderer Tag für mich. Wir hatten ein schönes Sommerfest und dabei viele Gäste, mit denen wir diesen Tag teilen konnten.
Ich bedanke mich ganz herz-
lich bei allen, die an meiner Ordination in der Nähe und aus der Ferne, durch Aufmerk-
samkeiten und mit lieben Worten teilgenommen haben. Ich freue mich sehr, dass ich in unserer Gemeinde arbeiten darf.

Christian Herrmann

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Mitgliederversammlung der Herrnhuter Missionshilfe e.V.
am 23. Juni 2018 in Saalburg-Ebersdorf

Leitung: Br. Raimund Hertzsch, anwesend 20 stimmberechtigte Mitglieder.
Schw. Bettina Nasgowitz berichtet: Die Jahresbilanz 2017 liegt um 17% höher als im Vorjahr.
Tansania: Der Operationssaal im Krankenhaus von Mbozi wurde renoviert. Für die Mädchenschule in Ifakara fehlt noch die Betriebsgenehmigung, dafür ist ein zusätzliches Labor notwendig. Auch für den Kindergarten und die Primarschule in Sansibar fehlt noch die Betriebsgenehmigung. Die Errichtung einer Kirche wurde untersagt. Die Lehrer wurden monatelang nicht bezahlt.
Schülerreise zum Sternberg: Schüler der Gymnasien Herrnhut und Tossens reisten unter der Leitung von Br. Raimund Hertzsch zum Sternberg. Sie waren von den dortigen Verhältnissen tief berührt.
Malawi: Im Flüchtlingscamp befinden sich Flüchtlinge aus den verschiedensten afrikanischen Ländern. Ein oekumenisches Team versucht gemeinsam mit Moravians, diese Flüchtlinge sinnvoll zu beschäftigen. Außerdem wurde eine Person eingestellt, die sich auf dem Gebiet der Ernährung auskennt. Die Helfer verfolgen das Ziel, die Flüchtlinge dazu zu bewegen, von der Flucht nach Europa abzusehen.
Albanien: Die Brüdergemeine zählt dort inzwischen mehr als 300 Mitglieder. Zur Zeit wird eine junge Pfarrerin auf Kosten der Brüdergemeine ausgebildet.
Sternberg: Br. Niels Gärtner berichtet: Es existieren dort ein Kindergarten für behinderte und nichtbehinderte Kinder, eine Förderschule, die Dorfarbeit mit Therapiemaßnahmen, ein Berufsschulzentrum und Sprach- und Physiotherapiemaßnahmen.
Surinam: Es sollen Freiwilligendienste in Surinam eingerichtet werden.

Sieglinde Scharpf

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In unseren Gemeinden in der Herrnhuter Brüdergemeine gibt es viele Schätze, die für Jede und Meine Kirche – Mein Beitrag
Jeden ganz anders aussehen können. Gemeinsam können wir durch die verschiedensten Beiträge Gemeinde gestalten. Unser Gemeinbeitrag ist dabei ein wichtiger Teil von Vielen. Eine Hand voll Jugendlicher unserer Kirche hat sich dazu Gedanken gemacht und einen etwa sieben minütigen Film gedreht, in dem unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen und davon erzählen, wie sie die verschiedenen Schätze unserer Kirche ganz persönlich erleben. Unter dem Titel „Meine Kirche – Mein Beitrag“ ist dieser Film auf der Internetseite der Herrnhuter Brüdergemeine zu sehen: www.ebu.de. Schaut ihn euch einmal an. Er ist sehr gut gelungen und sehenswert.

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Nachruf Hermann Wagner

Liebe Geschwister!
Es heißt Abschied zu nehmen, Abschied von Hermann Wagner, der bald nach seinem 90. Geburtstag heim gegangen ist. Ohne seine Christa war ihm das Leben nicht mehr so unbeschwert möglich gewesen.
Mehr als 56 Jahre waren wir freundschaftlich verbunden. Treu war er in diesen Jahrzehnten in der BG aktiv. Mit seinem Bläserchor hat er so manchen Gottesdienst verschönt und zu einem besonderen Erlebnis gemacht.
Selbst, als er die Leitung des Lintorfer Chores abgab, vermittelte er uns den Höseler Chor und das Hosiannablasen zum 1. Advent war weiterhin gesichert. In der Rehaklinik Bad Boll traf ich voriges Jahr Menschen, die noch nach so vielen Jahren vom Bläsertag in Lintorf schwärmten, den Geschw. Wagner seinerzeit organisiert hatten.
Hermann reiste gern mit seiner Familie mit dem Wohnwagen und dokumentierte diese Reisen filmisch. Wenn es um Orte mit Bezug zur BG ging, durften wir dann an Gemeindeabenden diese Filme auch sehen und uns daran freuen.
Sein Ferienhaus in Venekoten verschönte er immer wieder und lud auch die Gemeinde zu unterschiedlichen Gelegenheiten ein. Hermann „sammelte“ Fahrräder um dann z.B. bei einem Mitarbeitertreffen genügend Drahtesel zur Verfügung zu haben. Dann radelten wir durch die schöne Landschaft des Niederrheins, und Hermann machte uns immer wieder auf Besonderheiten in der Natur aufmerksam, die man sonst übersehen hätte.
Seine berufliche Liebe galt natürlich dem Holz, und das verband ihn auch mit meinem Mann. Fünf Tische hat er uns mal gebaut, die viele Jahre in unserer Wohnung ihren Dienst taten.
Beim Bau unseres Blockhauses gab er uns einen baulichen Tipp, auf den mein Mann nicht gekommen war. Und in meiner Küche gibt es besondere Kehlleisten, die aus der Werkstatt Wagner kommen.
Die Rückfront des Wagnerschen Hauses am Potekamp schmückte vor Jahrzehnten eine von Kletterhortensien bekletterte Wand. Dies hat mir seinerzeit so imponiert, dass ich recht bald hier bei uns ebenfalls eine Kletterhortensie an meine Pergola pflanzen musste.
Mit dem Heimgang von Hermann ist mein Freundeskreis nun wieder etwas kleiner geworden.

Die Erinnerung an ihn bleibt in meinem Herzen.

Gabriele Müller