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Herrnhuter Brüdergemeine
Nichts bleibt, wie es war

Am 24./25. März trifft sich der Ältestenrat zu einer Klausur. Gemeinsam mit unserem neuen Gemeinhelfer Christian Herrmann wollen wir die Gemeinde-arbeit neu bedenken, die Aufgaben neu verteilen und auch neue Ideen entwickeln. Es ist schön, dass wir nach zweieinhalb Jahren Vakanz wieder mehr hauptamtliche Zeit verplanen können.
Das bedeutet sicherlich noch einige Veränderungen und eine Ausweitung unseres Angebots. Einige Ideen und Vorschläge liegen schon in den Schubladen, aber vielleicht gibt es ja auch von eurer Seite noch Anregungen und Vorstellungen. Was brauchen wir in der Gemeinde? Was wäre auch für mich selbst noch wichtig?
Alle Ideen sind herzlich willkommen. Ihr könnt sie mir oder jedem anderen Ältestenratsmitglied mit auf den Weg geben. Vielen Dank dafür!

Niels Gärtner

Erklärwerk: Gemeinbeitrag

Wir möchten unter der obigen Überschrift in mehreren Folgen Fakten zum Thema „Gemeinbeitrag“ erläutern. Zum Einstieg in das Thema haben wir daher Schw. Heide-Rose Weber von der Unitätsdirektion zwei Fragen gestellt.

1. Warum und für was müssen die Mitglieder mehr Geld aufbringen?
Schw. Weber: Die Gemeinden finanzieren über den Verkündigungsbeitrag die Gehälter der Mitarbeitenden im geistlichen Dienst – das sind die Gemeinhelfer und Gemeinhelferinnen sowie die Mitarbeitenden in der überregionalen Jugendarbeit. Zwischen den Beträgen der Gemeinden und den tatsächlichen Gehaltskosten klafft inzwischen eine Lücke von über 250.000 €. Vor 20 Jah-ren konnten die Beiträge der Gemeinden die Personalkosten noch decken. Die Lücke hat sich dadurch aufgebaut, dass die Gehaltskosten vor allem durch die Tariferhöhungen stärker gestiegen sind als die Erhöhung der Unitätsbeiträge.
Durch diese gewachsene Lücke ist der Unitätshaushalt in eine strukturelle Unausgeglichenheit geraten. Es haben sich auch in anderen Bereichen Lücken aufgetan, allerdings ist die Lücke beim Gemeindienst am größten. Deshalb müssen jetzt alle Bereiche einsparen. Und das aufgebaute Defizit bei den Gemeinden muss verringert werden. Deshalb hat die Synode 2016 beschlossen, dass der Zuschuss, den die Unität für den Gemeindienst gibt, in den nächsten 5 Jahren von 250.000 € auf 120.000 € sinken muss. Die Gemeinden müssen deshalb einen höheren Verkündigungsbeitrag zahlen. Die Gemeinbeiträge der Mitglieder werden ausschließlich für den Verkündigungsdienst in den Gemeinden verwendet, nicht für Verwaltung, Direktion oder diakonische Aufgaben.

2. Mit welchen Maßnahmen ist die Unität bereits mit gutem Beispiel vorangegangen?
Schw. Weber: Die Evangelische Brüder-Unität hat bereits folgende Maßnahmen ergriffen:
Reduzierung der Anzahl der Direktionssitzungen, dadurch Einsparung von Reisekosten; Stelleneinsparungen in der Unitätsverwaltung und im Archiv; niedrigere Eingruppierung bei Personalwechsel; Stellenreduktion im Gemeindienst; Umwandlung einer Gemeindienststelle in eine kostengünstigere Mitarbeiterstelle; Finanzierung der Vikarsausbildung aus dem Zukunftsfonds; Erhöhung der Mieten in den unitätseigenen Gebäuden; Erhöhung der Auslastung im Tagungshaus KOMENSKÝ; Übergabe des Rüstzeitenheims Sonnenschein an die Brüdergemeine Ebersdorf im September 2019.

Besuch aus Bethesda vom 10. Juli bis zum 27. Juli

Aus Bethesda, unserer Partnergemeinde in Südafrika, bekommen wir dieses Jahr Besuch von zwei Schwestern. Schw. Benigna Grüneberg, Partnerschaftsausschuß, hat sie gebeten, etwas von sich zu erzählen.
Zum Sommerfest am 15. Juli sind sie in Bielefeld. Das gesamte Programm für den Besuch wird bekanntgegeben, wenn es komplett feststeht.

Nonceba Primrose

Nonceba Primrose

Ich bin Mutter einer Tochter und arbeite als Lehrerin an einer Oberschule. Als Herrnhuterin liebe ich es, für Gott den Herrn zu arbeiten. Bei dem Frauenverband MWASA bin ich Mitglied und arbeite als stellvertretende Sekretärin des Kirchengemeinderates.
Für den örtlichen Finanzausschuss von Bethesda bin ich als Sekretärin tätig, und wurde im Februar diesen Jahres zur Leiterin der Teilgemeinde Mango ernannt.
Ich bin auch ein hinzugewähltes Mitglied des Partnerschaftsausschusses. Letztes Jahr wurde ich zur Distriktvertreterin für die Finanzen der Provinz ernannt.
Ich bewarb mich darum, meine Studien fortzusetzen. Meine Doktorarbeit schreibe ich in Erziehungswissenschaften. Ich bewerbe mich auch an verschiedenen Schulen um eine leitende Position, hatte dieses Jahr 6 Vorstellungsgespräche, und hoffe, dass Gott mit mir ist.
Ich habe vor, besonders in der Sonntagsschule, Handarbeiten mit jüngeren Kindern voranzubringen
Vom 13. bis 15. Oktober war ich mit den Kindern der Sonntagsschule von Mango am Strand und beim Mzamba Casino, um die Kinder zum Handarbeiten zu motivieren. Dort sangen wir Kirchenlieder, es wurden Handarbeiten gezeigt, es gab Tänze in afrikanischen Kleidern in der Nähe des Strandes und den Kindern machte es großen Spaß.
Wir müssen das Handarbeiten noch mehr fördern auch das Arbeiten zu Hause, um zum Beispiel Kissen für die Kirchengemeinde in Mango herzustellen.

Mandisa Misi

Mandisa Misi

Ich bin freundliche junge Frau, mag gerne Musik, arbeite gerne mit Menschen und lobpreise gerne Gott.
Derzeit bin ich bei der Nedbank als Filial-Sachbearbeiterin angestellt. Ich bin Allrounder und helfe hin und wieder als Kassiererin am Bankschalter und bei den Recherchen.
In der Gemeinde bin ich bei der Jugend als Schatzmeisterin eingebunden und beteilige mich auf allen Ebenen in der Jugendarbeit.
Meine Lebensziele sind: erfolgreich zu sein, in meinem derzeitigen Unternehmen zu wachsen, für meine Familie zu sorgen und einen ordentlichen Lebensunterhalt zu verdienen.
Bei meinem Besuch bei euch ist mir wichtig: Sich auf die Gemeinde einzulassen, die Kultur, Werte und Vielfalt des Landes zu erkunden, Freundschaften zu schließen, euch an unserer Kultur teilhaben zu lassen und eine wunderbare Zeit zu haben.

Mitarbeit bei den Losungen Anfrage von Erdmann Carsten

Zum 101. Deutschen Katholikentag vom 10. bis 12. Mai in Münster wollen wir auch wieder mit den Losungen vor Ort sein. Wir würden uns sehr freuen, wenn Geschwister und Freunde der Brüdergemeine in Nordrhein-Westfalen uns an diesen drei Tagen am Stand unterstützen könnten.
Jede Stunde hilft!
Rückfragen und Meldungen gerne an:
Br. Erdmann Carsten, Tel. 035873-47834, erdmann.carstens@ebu.de
oder
Schw. Barbara Reeb, Tel. 02501 – 97 86 302, barbara@reeben.de

Rückblick auf den 1. Advent in Garath

Neun Moravian Harmonists (1 Sängerin ist nicht im Bild) begleiteten die Adventsfeier

 

 

 

 

 

 

Für das Hosiannasingen unverzichtbar: „Unser“ Bläserchor aus Lintorf

Einer der jährlichen Höhepunkte unseres Gemeindelebens ist die Feier zum 1. Advent. Neun Moravian Hormonists und 10 Bläser „unseres“ Posaunenchors aus Lintorf sorgten für eine kraftvolle musikalische Begleitung der Feier. Bruder Hermann Wagner sind wir sehr zu Dank verpflichtet, dass er als aktives Mitglied des Lintorfer Posaunenchors uns ganz maßgeblich diesen Musikgenuss ermöglicht. Auch bei den Moravian Harmonists möchten wir uns ganz herzlich für deren Engagement bedanken. Die wöchentlichen Chorproben in Düsseldorf Herdt bedeuten für die verstreut wohnenden Mitglieder des Chors einen sehr hohen zeitlichen Aufwand.

Christnachtfeier in Düsseldorf Garath: „Wie ein Licht in dunkler Nacht“

Die Bilder von der Christnachtfeier in Garath sprechen für sich und vermitteln eine „Herrnhuter“ Weihnachtsstimmung. Wir freuten uns über 25 anwesende Personen, davon 7 Enkelkinder.

1. Advent und Christnachtfeier Foto: Heinrich Moeschler