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Herrnhuter Brüdergemeine

Ältestenratswahlen:

In unserer Gemeinde sind 207 Mitglieder wahlberechtigt. Es sind 90 gültige Stimmzettel eingegangen.
Die Auszählung der Stimmen ergibt folgendes Ergebnis:
Helmut Lüder: 81 Stimmen
Benigna Grüneberg: 76 Stimmen
Uta Karst: 75 Stimmen
Barbara Reeb: 3 Stimmen (Name wurde auf dem Stimmzettel
nachgetragen)
Damit sind Helmut Lüder, Benigna Grüneberg und Uta Karst für die Periode 2017-2023 gewählt.

Herzlichen Glückwunsch

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Synodalwahlen:

Auch bei dieser Wahl sind 207 Mitglieder wahlberechtigt. Es sind 87 gültige Stimmzettel eingegangen.
Die Auszählung der Stimmen ergab folgendes Ergebnis:
Barbara Reeb: 80 Stimmen
Uta Karst: 74 Stimmen
Helmut Lüder: 1 Stimme (Name wurde nachgetragen)
Damit sind Barbara Reeb und Uta Karst als Vertreterinnen unserer Gemeinde für die Synodalperiode 2018-2024 gewählt.

Herzlichen Glückwunsch

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Begegnung der Schwestern aus dem Nordwesten in Neugnadenfeld
Schwesterntreffen 1

Schwesterntreffen

Am 13.08.2017 trafen sich ca. 20 Schwestern aus Neugnadenfeld, Bielefeld, Hamm, Horstmar, Münster, Osnabrück und anderen Orten in Neugnadenfeld zum Thema „Der Weg der VersöhnungoderMeine engen Grenzen, meine kurze Sicht, bringe ich vor dich…“

Schwesterntreffen

Nach einer Zeit der Begegnung, bei der wir die Seele durch eine Andacht und den Leib mit wundervollen mitgebrachten und selbst zubereiteten Speisen stärkten und uns, soweit wir uns noch nicht kannten, miteinander bekannt machten, kamen wir am Vormittag zum ersten Teil der Themeneinheit. Wir begaben uns virtuell auf den „Herrnhuter Skulpturenpfad“, der anlässlich des Zinzendorfjubiläums im Jahr 2000 errichtet wurde und die Geschichte der Anfänge von Herrnhut 1722-1727 bildhaft symbolisch darstellt. Wichtige Teile sind die Streitskulpturen, die zunächst überdimensional sich gegenüber auf einem Waldweg stehen und mit verzerrtem Gesicht anbrüllen. Ein paar Meter weiter gibt es wieder ein Skulpturenpaar, die Figuren haben sich voneinander abgewandt und sind nicht mehr in der Lage, den anderen zu sehen. Das letzte Skulpturenpaar dieser Trilogie, ist klein, schaut etwas zweifelnd nach vorn auf den Weg. Weitere Stationen sind „Versöhnung“, „die Gemeinschaft“, „Hain der Andacht“ und noch einige andere Skulpturen, die den Weg der Zerrissenheit im Streit um den wahren Glauben hin zur Versöhnung, ohne die eigene Frömmigkeit zu verleugnen, in Bildern und Figuren darstellt. Herrnhut drohte fünf Jahre nach seiner Gründung daran zu zerbrechen. Aber es gelang, dass „sie lernten einander zu lieben“.
Danach wurde uns Schwestern, die nicht aus Neugnadenfeld kamen, die Möglichkeit gegeben, den Ort und die direkte Umgebung mit den Zeugnissen seiner Geschichte kennen zu lernen. Das führte uns auf den Gottesacker, in ein Museum und auf einen Waldpfad mit Zeugnissen der wechselvollen und interessanten Geschichte Neugnadenfelds.
Am Nachmittag führte uns Peggy Mihan in das Thema „Gewaltfreie Kommunikation“ auf Grundlage des gleichnamigen Buches von Marshall B. Rosenberg. Es gibt Seminare und Workshops zu seinem Konzept. In Kleingruppen tauschten wir uns aus, wie unser persönlicher Umgang mit Konflikten ist. Es konnte nur ein Anreißen der Thematik sein, dass aber Anstoß vielleicht für mehr in Schwesternkreisen oder auch im persönlichen Umfeld bieten kann.

Schwesterntreffen

Schwesterntreffen

Zum Abschluss dieser Begegnung fanden wir uns zum Reisesegen ein und hatten für einen gelungenen Tag der Begegnung zu danken. Einhelliges Fazit des Treffens war, dass wir die Begegnung wiederholen sollten.
Ein paar von uns „Auswärtigen“ verlängerten den Besuch noch, indem wir die Singstunde am Abend besuchten und danach an einem milden Sommertag mit unseren Gastgebern noch einen geselligen Abend verbrachten. Nach der Predigtversammlung mit Taufe nahmen wir Abschied von den gastfreundlichen Geschwistern. Neugnadenfeld hatte uns mit seinen Gärten voller Blumen und offenen und freundlichen Geschwistern, mit denen wir Gemeinschaft erlebten, erfreut.

Text: Barbara Reeb; Bilder: Sigrid Eckelmann

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Lage auf den Inseln in der Karibik noch immer dramatisch
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Die Lage auf den Westindischen Inseln nach den Hurrikans »Irma« und »Maria« ist noch immer erschütternd. Nach wie vor sind die Flughäfen und großen Häfen geschlossen, immer noch leben die Bewohner zahlreicher Inseln in Notunterkünften und auf mehreren Inseln gibt es weder Strom noch Internet.
Pfarrer Dion Christopher auf St. Croix (US Vergin Islands), hat folgendes berichtet: „Unsere Lage auf den Britischen Jungferninseln ist schlimm. Wir brauchen für die absehbare Zukunft sehr viel Hilfe und viele Gebete. Menschen verloren ihr Leben. Noch nie habe ich so viel Elend und Schmerz und Verzweiflung gesehen wie in diesen Tagen. Die Wirklichkeit ist wesentlich schlimmer als das, was ich mir vorstellen konnte.“
Auch Berichte von Pfarrer Cortroy Jarvis lassen erkennen, wie verheerend die Stürme auf Tortola, Barbuda und anderen Inseln gewütet haben. Von Kuba und weitern Inseln gibt es noch keine genauen Berichte.
Schadenssummen an einigen zerstörten bzw. beschädigten Kirchen sowie an zehntausenden Privathäusern können noch nicht einmal geschätzt werden. Die ersten Hilfsgelder für die Betroffenen sind überwiesen.
Die Moravian Church Foundation, die Herrnhuter Missionshilfe und andere Missionsorganisationen haben bereits konkrete Beiträge zugesagt. In einem Brief von Bruder Jørgen Bøytler (Unity Board Administrator) und einem Aufruf von Bruder Raimund Hertzsch (Bad Boll) und Bruder Johannes Welschen (Zeist), werden auch wir eindringlich auf die schwierige Situation aufmerksam gemacht.

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Darum bitten wir Euch zu spenden.

Konto der Herrnhuter Missionshilfe:
KD-Bank Dortmund
IBAN: DE60 3506 0190 1013 4230 12
Stichwort: Hurrikanhilfe

Quelle: Nach Texten von Jørgen Bøytler und Sonderkollektenaufruf HMH; Bilder: HMH 22+23/2017