Kontakt   |  Impressum
Herrnhuter Brüdergemeine


Liebe Kinder und Familien!

Ich erinnere mich an ein Hörspiel aus der Zeit, als meine Kinder noch kleiner waren, es hieß “Das Jahr ist rund”. So wie die Kirschen am Baum und die Tomaten am Strauch. Nein, eher wie das Zifferblatt einer Uhr, worüber der Zeiger läuft. Nun springt der Zeiger bald von Sommer auf Herbst. Das ist mir persönlich der liebste der vier Jahreszeitenwechsel. Darüber wundern sich andere Leute oft.
Viele Menschen sind traurig, wenn der Sommer zu Ende geht und die “graue” Jahreszeit beginnt. Ich finde, September und Oktober sind vor allem erstmal eins: bunt! Kürbisse in warmem Gelb und Orange, rote und grüne Äpfel, gelber Mais, und das Laub leuchtet in all diesen Farben.

Quelle:Pixaby

Quelle:Pixaby

Am ersten Sonntag im Oktober bedanken wir uns für all diese Schätze (ja, ich bedanke mich auch für die bunten Laubbäume :-)) wenn wir in der Gemeinde das Erntedankfest begehen. Das ist ein Fest für all unsere Sinne. Die Geburt Jesu und seine Auferstehung, das sind zwar größere Feste, zu denen es auch Geschenke gibt, aber zum Erntedankfest, da kann man so richtig “begreifen” (das kommt von greifen), was unser Vater im Himmel uns Wunderbares schenkt, Jahr für Jahr. Äpfel und Kartoffeln, Birnen und Zucchini, Möhren und Kürbisse, Trauben und Beeren – dies alles kann man anfassen. Und es sich schmecken lassen! Ich habe mal gelesen, 5 Portionen Obst und Gemüse sollte man jeden Tag essen. Eine Portion ist etwa die Menge, die in eine Hand passt. Wenn man den Tag beginnt mit ein paar Apfelstückchen, pur oder im Joghurt oder Müsli, zu Mittag Kartoffeln, eine Handvoll Gurkenscheiben oder einen kleinen Salat isst, am Nachmittag eine Quarkspeise mit Obst und abends das Brot mit knackigen Möhrenscheiben belegt – dann tut man seinem Körper wirklich so richtig was Gutes!

Ich fühle mich an so einem Tag um einiges fitter, als wenn ich mich schon morgens an Toast mit Schokocreme satt gegessen habe. Gott hat den Kakao und die Nüsse geschaffen – die Idee diese mit Unmengen Zucker zu vermengen hatte der Mensch -. Natürlich darf man auch mal sowas essen, aber es sollte nicht die Regel sein. Meiner Erfahrung nach schmecken Süßigkeiten noch viel besser, wenn man nur hin und wieder mal “schlickert”. Zugegeben, es gehört ein bisschen Disziplin dazu, und dem einen fällt es leichter, dem anderen schwerer. Ich bin aber sicher, ihr bekommt das hin!

Quelle: Pixaby

Quelle: Pixaby

Ich wünsche Euch, dass ihr die Schönheiten des Herbstes immer wieder aufs Neue sehen und schmecken könnt und grüße Euch herzlich,

Eure Claudia Geller