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Herrnhuter Brüdergemeine

Viele Anregungen auf Binnenlandkonferenz
HMH 15/2017

HMH 15/2017

Zu einem bewährten Hilfsmittel für die Arbeit im weitläufigen Inneren von Surinam haben sich die so genannten »Binnenland-konferenzen« entwickelt. Die letzte die-ser Konferenzen fand im April 2017 statt. Vorab gab es Visitation in sämtlichen Binnenland-Gemeinden. Alle wichtigen Personen aus diesen Gemeinden waren bei der Konferenz anwesend, um auf eine Verbesserung der Bildungs-, der Gesundheits- und der kirchlichen Arbeit im Binnenland hinzuwirken. An die Gruppenarbeit schloss sich ein Plenum an, das folgendes anregte: Bessere Kooperation der Gemeinden; Bau von mehr Lehrerwohnungen; Anstellung von Lehrern mit enger Bildung an die Brüdergemeine, damit diese Gottesdienste halten können; häufigere Abendmahlsfeiern und mehr Seelsorge in den abgelegenen Gemeinden; Fortbildung für die Mitarbeitenden.

HMH 15/2017

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Andachtsbüchlein in Paramaribo präsentiert
HMH 14/2017

HMH 14/2017

Am Sonntag, dem 25. Juni 2017, wirkte John Kent, Bischof der Brüder-Unität, im Gottesdienst der Bethania-Gemeinde in Paramaribo (Surinam) mit. Der Gottesdienst stand unter dem Leitthema »Das Leben feiern«. Im Gottesdienst wirkten auch Kinder und Jugendliche mit, die sangen und tanzten. Zwei Kernsätze aus der Predigt des Bischofs lauteten: »Erkenne, wer du bist und wer du sein möchtest und dann nimm diesen Platz ein«. Und: »Wenn wir richtig mit unserem Leben umgehen, dann bekommt unser Leben Tiefgang, und das wirkt sich auf andere aus«. Am Ende des Gottesdienstes präsentierte Ingrid Hill-Peerwijk eine Broschüre mit dem Titel »Guten Montag«. Die Broschüre beinhaltet eine Sammlung von 52 Texten – für jede Woche im Jahr einen Text – mit ermutigenden Gedanken, die inspiriert wurden von Ideen bzw. Aussagen von Bischof John Kent.

HMH 14/2017

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»Fremd und doch verbunden« – Brüdergemeine in Albanien
HMH 13/2017

HMH 13/2017

Im neuen »Jahrbuch Mission 2017«, herausgegeben vom Evangelischen Missionswerk in Deutschland, gibt es auch einen Artikel über die Brüdergemeine in Albanien (Seite 196 – 199). Der Artikel von Beate Hessler unter der Überschrift »Fremd und doch verbunden« enthält Reflektionen nach einer Albanien-Reise von Mitgliedern der Westfälischen Missionskonferenz und der Herrnhuter Missionshilfe im Herbst 2015. Die Autorin schreibt: »Die Kindergärten der Brüdergemeine genießen einen guten Ruf. Die Erzieherinnen sind mit ganzem Herzen engagiert, auch wenn sie für ihre Arbeit nur sehr wenig – mitunter gar keine Bezahlung erhalten. Man ist froh, wenn sie bleiben und nicht auswandern wie viele aus der jüngeren Generation«.

Das Jahrbuch ist für 9,80 EUR im Missionshilfe-Verlag erhältlich:
ISBN 978-3-946426-02-8.

HMH 13/2017

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Kirchenbezirk Mühlacker kauft Nähmaschinen für Tansania
HMH 13/2017

HMH 13/2017

Der Kirchenbezirk Mühlacker hat seiner Partnerkirche, der Südwestprovinz der Brüdergemeine in Tansania, 30 mechanische Nähmaschinen geschickt, an denen 120 Frauen ab Mai 2017 das Schneidern erlernen und damit etwas zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen können. Agnes Njeyo, die Verantwortliche für die Frauen- und Kinderarbeit der Südwestprovinz, erzählt, dass dieses Projekt sich vor allem an alleinerziehende Mütter, jugendliche Waisen sowie Ehefrauen von Pasto-ren richtet, denn Pastoren werden in Tansania schlecht bezahlt. Agnes Njeyo weist auf das Sprichwort hin: »Wer eine Frau qualifiziert, fördert dadurch eine ganze Familie«. Der Kirchenbezirk Mühlacker transferiert nicht nur materielle Güter nach Tansania, sondern organisiert auch vielfältige Begegnungen.

HMH 13/2017

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Mentoren für Azubis in Kingston, Jamaika
HMH 11/2017

HMH 11/2017

In einem Beitrag für die »ZZg-nieuws« (Heft 2-2017), der Missionszeitschrift der Brüdergemeine in den Niederlanden, betont Stuart Reid, ein Banker und ehrenamtlicher Mitarbeiter der Brüdergemeine in Jamaika, die Wichtigkeit einer qualifizierten Berufsausbildung. Zusammen mit anderen Personen hat er am Berufsbildungszentrum der »Trinity Church« in Kingston ein Mentoren-System installiert. Mitglieder der Gemeinde wirken nun als Mentoren für die Azubis, was sowohl deren Ausbildung und Persönlichkeitsentwicklung als auch deren Verbundenheit mit der Gemeinde zugutekommt. Insbesondere haben die Azubis damit wohlmeinende Vertrauenspersonen für den Fall, dass sie in eine Krisensituation geraten. Anders herum wächst bei den Mentorinnen und Mentoren, wie Stuart Reid betont, das Verständnis für die Belange der Jugend.

HMH 11/2017