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Herrnhuter Brüdergemeine

Christian Herrmann bleibt in der Gemeinde

Die Direktion hat uns mitgeteilt, dass sie Christian Herrmann nach dem Vikariat in unsere Gemeinde berufen möchte. Momentan ist Bruder Herrmann die meiste Zeit im Predigerseminar. Im Februar 2018 finden die Abschlussprüfungen statt. Nach bestandenem Examen wird Bruder Herrmann weiter in unserer Gemeinde arbeiten. Dann wird auch mit dem Ältestenrat besprochen, wie wir die Arbeit in unserer Gemeinde gut und effektiv bewältigen können, wo ein guter Arbeits- und Wohnort sein könnte und vieles mehr. Wichtig ist zunächst einmal, dass wir wieder mit mehr Arbeitskraft und Zuversicht ins neue Jahr 2018 gehen können! Die Zeit der Vakanz wird dann zu Ende sein.

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Kirchentag in Dortmund

Der evangelische Kirchentag kommt wieder zu uns. Vom 19. bis 23. Juni 2019 wird der Kirchentag in Dortmund stattfinden. Das ist zwar noch weit hin, aber die Anmeldungen für Veranstaltungen u.a. müssen ein Jahr im Voraus erfolgen. Deshalb müssen wir uns bis nächstes Frühjahr überlegen, wie wir uns dort vorstellen, was wir anbieten können und wer bereit ist, dort mitzuhelfen.

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Wichtig – Wichtig – Wichtig
Kontoauflösung Postbank

Wir möchten als Gemeinde unsere Finanzen übersichtlicher gestalten. Bisher haben wir neben dem kostenfreien Konto bei der KD-Bank auch noch ein Konto bei der Postbank geführt. Für dieses Konto müssen wir Gebühren bezahlen. Deswegen möchten wir uns von diesem Konto trennen und alle Gemeinbeiträge auf unserem Konto bei der KD-Bank sammeln.
Wir möchten alle, die bisher das Konto bei der Postbank genutzt ha-ben, bitten, zukünftig alle Überweisungen und Daueraufträge auf unser KD-Bank Konto umzuschreiben. Das erleichtert uns die Arbeit zukünftig mit nur noch einem Geschäftskonto.

Herrnhuter Brüdergemeine in NRW
bei KD-Bank
IBAN DE70 3506 0190 1011 3250 13
BIC GENODED1DKD
Vielen Dank dafür!

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Vorinformation für alle Schwestern
12. Europäische Schwesternkonferenz 2018

Zeit: 28.06. – 02.07.2018
Ort: Niederlande, Zeist
Flughafen: Schiphol Amsterdam
Bahnhof: Driebergen – Zeist
Konferenzbeitrag: ungefähr 340 € (genaueres später!)
*Die Reisekosten sind darin nicht enthalten.

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Schwesterntreffen in Mersch
Foto: Margit Lessing

Foto: Margit Lessing

Am 24.06.2017 trafen sich 18 Schwestern und zwei Brüder aus verschiedenen Ecken von Nordrhein-Westfalen bei Familie Angenendt auf dem Bio-Bauernhof. Zu Beginn stärkten wir Leib und Seele mit guten Worten und all den Leckereien, die mitgebracht und in vielen Fällen selbst zubereitet worden waren. Bewegend waren die Kurzbiographien, die aus der Vorstellungsrunde herauskamen. Br. Heinrich Angenendt fuhr uns mit einem alten Zirkuswagen durch die Felder und erläuterte uns, worin genau der Unterschied zwischen ökologischer Landwirtschaft und herkömmlicher besteht. Das war interessant und zeigt die Bedeutung von gesunder Ernährung durch Lebensmittel, die mit Sorgfalt und viel Aufwand erzeugt werden – ohne Giftspritze.

Foto: Margit Lessing

Foto: Margit Lessing

Weiter ging es zum Schloss Venne, einem hübschen kleinen Schlösschen mit einer kleinen Schlosskapelle. Dort feierten wir gemeinsam Singstunde zu Losung und Lehrtext vom 24.06.2017. Eine einfühlsame Begleitung und gute Akustik ließ vergessen, dass wir so ein kleines Häuflein waren. Zum Abschluss stärkten wir uns mit selbstgebackenen Kuchen, dabei berichtete Margit Lessing, die Schwesternvertreterin aus dem Südwesten, die aus Neuwied angereist war, von der Weltschwesternkonferenz in Suriname. Sie zeigte uns ein Land voller leuchtender Farben, aber berichtete auch von den Problemen, die viele Frauen aus aller Welt teilen. Sie war als Delegierte für den Bereich Bildung, Erziehung zum Frieden delegiert worden. Gestärkt und voller Eindrücke ging dieser Tag zu Ende.

Barbara Reeb

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Mitgliederversammlung der Herrnhuter Missionshilfe e. V.
am 17. Juni 2017 in Hamburg-Uhlenhorst
Foto: HMH Newsletter 14/2017

Foto: HMH Newsletter 14/2017

Unter der Leitung von Br. Raimund Hertzsch tagten 23 Stimmberechtigte. Hier die wichtigsten Ergebnisse des Finanzberichtes von Schw. Bettina Nasgowitz: Es wurde zum ersten Mal die 400.000 EUR-Grenze bei Einzelspenden überschritten. Damit kann vielen Waisenkindern ein Schulbesuch ermöglicht werden. Es konnte einem Mädchen in Sansibar die Operation der verkrüppelten Hand finanziert werden. Die African Raibow School hat ein neues vom Bildungsministerium gefordertes Labor erhalten, wodurch die Schließung verhindert werden konnte. Am Rande des Dzaleka-Flüchtlingscamps in Malawi konnte mit dem Bau eines Gebäudes begonnen werden. In Albanien wurde ein Programm für geistig behinderte Kinder ins Leben gerufen, und auf dem Sternberg in Palästina wurde mit den Vorberei-tungen des Solarprojektes begonnen.

Sieglinde Scharpf
Foto: HMH Newsletter 14/2017

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Persönliche Erfahrungen und Gedanken zum
Heimgang von Henning Schlimm
Henning Schlimm

Henning Schlimm

Vor meinem Theologie- und Chemiestudium für das Lehramt konnte ich 1975/76 in der Königsfelder Kirchengemeinde ein halbjähriges Praktikum bei Henning Schlimm machen, der gerade aus Südafrika zurückgekommen war. Das ermöglichte mir viele Erfahrungen und das Mitarbeiten bei den verschiedensten pfarramtlichen Tätigkeiten, in denen ich Hennings unermüdliche und hingebungsvolle Art im Umgang mit vielen Menschen und mit mir kennenlernte; dankbar denke ich auch an die große Gastfreundschaft seiner zweiten Frau Anne in der Familie mit den vier Kindern zurück.
Nachdem wir uns danach etwas aus den Augen verloren (v.a. aber auch Henning mit so manchem Geburtstagsgruß „dran blieb“), hatte ich vor ca. 4 Jahren das große Glück, an diese persönliche Verbindung nahtlos anknüpfen und dann in einem intensiven Besuchs- und Telefonkontakt zu ihm bis kurz vor seinem Tod stehen zu können.
Als ich jetzt am 17.07. vor meiner Abfahrt nach Königsfeld noch bei Anne wegen eines Besuchstermins anrief, teilte sie mir ganz gefasst mit, dass Henning am Tag zuvor gestorben sei und alle Kinder noch bei ihm gewesen seien. Neben meinem tiefen Schmerz, dass dieser wunderbare Mensch einfach nicht mehr unmittelbar da ist, konnte/kann ich seinen Tod aber auch als „Heimgang“ sehen. Heimgehen als einen Übergang zu Dem hin, von dem her er sein Leben lang gelebt hat, zu dem uns in Christus nahen und liebenden Gott. Dort darf er jetzt „ausruhen von aller Arbeit“ (besonders tröstlich angesichts seiner immer größer werdenden Schwäche in den letzten Jahren), wie es in der Grabesliturgie der Brüdergemeine so schön heißt.
Ihn in der „oberen Gemeine“ wissend, dürfen wir weiter seiner Nähe und Verbundenheit gewiss sein. Es ist wunderbar, diese Zuversicht und diesen Trost für ihn, seine Familie und uns zu haben.
Henning war für mich jemand, der Brüdergemeine in besonderer Weise verkörpert hat:

  • - Für mich war in seiner bedingungslosen und bis an die Grenzen seiner Kraft gehenden Zuwendung zu den Menschen etwas von der Liebe Gottes in Jesus transparent, auch im Gegenüber zu unmenschlichen gesellschaftlichen und politischen Strukturen
  • - Sein Glaube speiste sich immer wieder aus der intensiven Beschäftigung mit dem Zeugnis der Schrift
  • - Im Gebet und besonders in der konkreten und beharrlichen Fürbitte stellte er sich – wie er sich gern ausdrückte – „von der Seite“ neben einen, nahm es „auf sein Herz“ und erwartete alles vom sich in liebender Zuwendung zu uns neigenden Gott; und wie oft konnte man wunderbare Erhörung erfahren!

Ich schließe mit seiner sinngemäßen kurzen Auslegung der Losung des 29.06.17, wie er sie mir als für ihn selbst persönliches Trostwort Gottes am Telefon gesagt hat:
Ich bete, HERR, zu dir zur Zeit der Gnade; Gott, nach deiner großen Güte er-höre mich mit deiner treuen Hilfe. Ps. 69,14
Henning:

  1. 1. Es ist jetzt die Zeit der G n a d e, d. h. die Zeit, in der sich uns Gott zuwendet und sich uns gern als barmherzig erweisen will.
  2. 2. Wir dürfen an die große G ü t e Gottes appellieren und deswegen um seine Erhörung bitten!
  3. 3. Gottes Hilfe ist wirklich t r e u, also verlässlich und nicht wankend, wie sehr es manchmal anders aussehen mag.

Hartmut Fobel, 27.07.17 Bielefeld

Bruder Henning Schlimm
ist am 16. Juli 2017 im Alter von 85 Jahren heimgegangen. Das Begräbnis war am 21. Juli 2017 in Bad Boll.

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Sommerfest am 9. Juli 2017

s. Rückblick

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Abwesenheit

Br. Gärtner ist
vom 14.09. – 21.09. auf dem Sternberg und
vom 09.10. – 13.10. zur Gemeindienerkonferenz

Wichtige Termine, bitte vormerken:

siehe Einladungen und Termine

Losungslesertreffen 4. November 2017, 15:00 Uhr in Hamm

- neu - 5. November 2017, 15:00 Uhr in Düsseldorf

Singstunde 12. November 2017, 19:00 Uhr in Köln