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Herrnhuter Brüdergemeine

Eure Kollekte

- im Juli

JAHRESPROJEKT 2017– Herrnhaag – Sanierungsarbeiten und Brandschutzauflagen

Seit über 50 Jahren arbeitet der Verein der Freunde des Herrnhaag e.V. am Wiederaufbau und Erhalt der Gebäude auf dem Herrnhaag bei Büdingen in Hessen. In der Lichtenburg, auch Grafenhaus genannt, befindet sich einer der ältesten Säle der Brüdergemeine. In und um dieses Gebäude spielt sich im Laufe eines Jahres ein vielfältiges Leben ab. Unterschiedliche Freizeiten, Chor- und Musikwochenenden wechseln sich ab mit Gemeindetreffen, Familienfestivals oder auch Gottesdiensten der Evangelischen Brüdergemeine Rhein-Main und der Sozietät Herrnhaag. Herrnhaag ist ein wichtiges Zentrum für die Jugend der Brüdergemeine. Neben dem geistlichen und ökumenischen Leben ist Raum für Kunsthandwerk, Malerei und Musik. Auch für Hochzeiten und andere Feierlich-keiten ist Herrnhaag ein beliebter Ort. Dieses bunte Miteinander nimmt wichtige Gedanken der Gründergeneration auf und hilft, diese in die Gegenwart zu transportieren und mit Leben zu erfüllen. Um die satzungsgemäße Nutzung der Gebäude für die Zukunft zu sichern, vor allem durch öffentliche Veranstaltun- gen, sind aufwändige Maßnahmen für den Brandschutz erforderlich. Neben dem Neubau einer Löschwasserzisterne wurde für das Grafenhaus der Einbau einer Brandmeldeanlage vorgeschrieben. Hinzu kommen begleitende Maßnahmen wie der Einbau von rauchdichten Türen in den Treppenhäusern. Für alle diese Maßnahmen gibt es keine Förderung durch öffentliche Mittel. Anstehende Sanierungsmaßnahmen werden zwar gefördert, müssen aber durch Eigenmittel ergänzt werden. Helfen Sie mit Ihrer Spende den Herrnhaag wieder einer öffentlichen Nutzung zurückzuführen und damit auch die Einnahmesituation zum Unterhalt der Gebäude dauerhaft zu verbessern.

- im August

Übersetzungsanlage für provinzweite Verständigung

Die Brüder-Unität ist eine übernationale Kirche. Das ist Schatz und Herausforderung zugleich. Auf der Synode mit Delegierten aus acht europäischen Ländern, in Arbeitsgruppen, bei Gemeindebegegnungen und auf Jugendtreffen begegnen sich Brüder und Schwestern mit verschiedenen Muttersprachen. Um einander zu verstehen, ist Sensibilität für die kulturellen Unterschiede nötig. Es hilft dazu in manchen Fällen aber auch einfach ein Stück Technik. Während für die Synode weiterhin professionelle Anlagen für die rund 100 Delegierten gemietet werden, ist für kleinere Treffen der Kauf einer Übersetzungsanlage für bis zu 30 Personen geplant. Die dafür nötigen etwa 10.000 EURO sind gut investiert. Sie werden uns helfen, aufeinander zu hören, voneinander zu lernen und miteinander Kirche zu sein.