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Herrnhuter Brüdergemeine

Impulspapier aus der Brüdergemeine zur Reformation
HMH 5 / 2017

HMH 5/2017

Zum 1. März, dem Gedenktag an die Anfänge der Brüder-Unität im böhmischen Kunvald (Foto) im Frühjahr 1457 im Zusammenhang mit der tschechischen Reformation, hat die Direktion ein Impulspapier über die Erneuerung der Kirche veröffentlicht. Es trägt den Titel: »Ecclesia semper reformanda – die Kirche braucht zu allen Zeiten Reformation. Erneuerung der Brüdergemeine aus ihren Wurzeln«. Im Text heißt es vor einer Reihe von konkreten Fragen und Hinweisen: »Reformation ist nicht nur ein historischer Vorgang. Auch die Brüdergemeine braucht Reformation, braucht eine Erneuerung, die vom Fundament unseres Glaubens an Jesus Christus ausgeht. Können uns unsere Wurzeln in der tschechischen Reformation und im lutherischen Pietismus dazu helfen? In einigen Praxisfeldern sehen wird in besonderer Weise Erneuerungsbedarf«.

HMH 5/2017

Pfarrer in Burundi brauchen Motorräder
Burundi

HMH 5/2017

Tansania war vor etwa 25 Jahren der Ausgangspunkt für die Missionsarbeit der Brüdergemeine in Burundi. Heute gibt es dort 30 Gemeinden mit 70 Predigt- stationen und insgesamt 40.000 Mitgliedern, die von 45 ordinierten Pfarrerinnen und Pfarrern betreut werden. In einem Gemeinschaftsprojekt der Missionsorganisationen der Brüdergemeine in den Niederlanden (Zeister Zendingsgenootschap) und in Dänemark (Brødremenighedens Danske Mission) sollen in den kommenden Monaten fünf Motorräder gekauft und Pfarrern in Burundi zur Verfügung gestellt werden. Per Motorrad ist es in der Regel am einfachsten, von den jeweiligen Pfarrgemeinden auf meist schlechten Wegen die oft weit entfernten Außenstellen bzw. Predigtplätze zu erreichen. Einen öffentlichen Nahverkehr gibt es in dieser Region von Burundi nicht.

HMH 5/2017

Brüdergemeine auf Kuba wächst weiter
Kuba

HMH 6/2017

Im Februar 2017 war Justin Rabbach, der Verantwortliche für Missionseinsätze des »Board of World Mission«, der Missions-organisation der Brüdergemeine in Nordamerika, mit einigen Mitarbeitenden in Kuba, um die dortige Brüdergemeine zu besuchen und um die lokale Kirchenleitung kennenzulernen. Die Brüdergemeine auf Kuba ist nach wie vor im Wachsen begriffen. Auch 2016 entstanden wieder neue Gemeinden auf der 1.250 km langen Insel. Zu den Höhepunkten der Reise zählte die Teilnahme an einem Jugendgottesdienst mit 75 Teilnehmenden in Holguin, bei dem es um die Arche-Noah-Geschichte ging. In einem Gottesdienst in Camaguey wurden drei Babys getauft. Die Landwirtschaft der Brüdergemeine in Camaguey mit Bienen, Kühen und Ziegen gedeiht prächtig. Ihre Erlöse trugen zu den Kosten der Kirchenrenovierung bei.

HMH 6/2017

 

Frauen erkundeten Weltgebetstagsland Surinam
Weltgebetstag

HMH 7/2017

Mehrere Reisegruppen aus Deutschland machen sich in diesen Wochen nach Surinam auf, um dasjenige Land kennenzulernen, das im Mittelpunkt des Weltgebetstages 2018 stehen wird. Natürlich gibt es bei diesen Reisen auch vielfältige Begegnungen mit der Brüdergemeine, die in Surinam den Charakter einer Volkskirche trägt. Vom 9. bis 24. März 2017 weilte eine Gruppe der »Württembergische Arbeitsgemeinschaft christlicher Frauen für den Weltgebetstag« in Surinam, an deren Vorbereitung und Durchführung unter anderem Almut Clemens, Heide-Rose Weber, Lore Raudonat und Anneli Vollprecht beteiligt waren. Erstere und letztere haben mehrere Jahre in Surinam gelebt und in der Brüdergemeine gearbeitet. Von einem Besuch der Brüdergemeinen Klaaskreek, Nieuw Lombé und Marshallkreek gibt es viele schöne Bilder.

HMH 7/2017

Brüdergemeine in Nepal, Nikaragua und Peru
BG Nepal, Nikaragua, Peru

Gemeindehaus in Lima

Auf die Bitte der Brüdergemeine in Nepal um Freiwillige, die für den Aufbau der neuen Grundschule in Kathmandu nötig gebraucht werden, haben Franziska Huetter und Sarah Jennings von der »Home Moravian Church« in Winston-Salem/NC positiv reagiert. Sie sind am 28. Februar 2017 nach Nepal ausgereist. In Kathmandu gibt es seit sieben Jahren einen Kindergarten der Brüdergemeine. + + + Mitte März 2017 findet in Nikaragua ein Treffen der Schwestern dieser Provinz statt. Aus der Nachbarschaft werden dazu mehrere Gäste erwartet, und zwar aus Kuba, Costa Rica und Honduras. + + + Kürzlich hat eine siebenköpfige Delegation des »Board of World Mission«, der nordamerikanischen Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, die noch junge Brüdergemeine in Peru besucht.

HMH 5/2017

Drohende Hungersnot auch in Tansania
Hungersnot Tansania

Hungersnot Tansania

Johannes Klemm, Programmverantwort- licher bei »Mission 21« in Basel, der kürzlich die Brüdergemeine in Tansania besuchte, berichtet über eine drohende Hungersnot. Selbst im ansonsten frucht- baren Südwesten Tansanias sind die Folgen des Klimawandels unübersehbar. Die Regenzeit setzte mit achtwöchiger Verspätung ein. Der ausbleibende Niederschlag führte dazu, dass der frisch ausgesäte Mais, das Hauptnahrungsmittel im Land, auf den Feldern verdorrte. Eine Ernte wird kaum zu erwarten sein. Bereits jetzt steigen die Preise für Nahrungsmittel deutlich. Die meisten Menschen in der Region leben von der Landwirtschaft und haben kein Geld, um Nahrungsmittel auf dem Markt zu kaufen. Noch dramatischer ist die Situation in anderen Ländern Ostafrikas sowie am Horn von Afrika, wo Kriege oder politische Wirren die Versorgung der Menschen zusätzlich erschweren.

 

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