Kontakt   |  Impressum
Herrnhuter Brüdergemeine

Wahlen – ich bin dabei

Im September stehen wieder Wahlen an. Es werden Wahlen für den Ältesten-
rat und Wahlen für unsere Synode sein.

Im Ältestenrat läuft das Mandat aus für Benigna Grüneberg, Uta Karst und Helmut Lüder. Weiterhin im Ältestenrat sind neben dem hauptamtlichen Gemeinhelfer und Kirchenrechner noch für die nächsten drei Jahre Barbara Reeb, Silke Polke und Heinrich Moeschler.

Wir suchen Kandidatinnen und Kandidaten, die Lust haben, in den nächsten
6 Jahren die Geschicke unserer Gemeinde mit zu bestimmen. Die Arbeit besteht im Wesentlichen an der Teilnahme an den Ältestenratssitzungen
circa 5 im Jahr jeweils am Samstag. Ansonsten kommt es darauf an, welche Aufgaben sich der Ältestenrat sucht, oder welche ihm zufallen (wie die Organisation der Vakanzzeit in Düsseldorf). Wer Interesse hat oder Kandidatinnen oder Kandidaten vorschlagen möchte, kann sich an die Mitglieder des Ältestenrats wenden.

Unsere Gemeinde sendet Vertreter in die Synode unserer Provinz, die alle zwei Jahre für eine Woche tagt. Dort werden die wesentlichen Dinge besprochen und entschieden, die unsere Provinz betreffen. Bisher hatte jede Gemeinde unabhängig von der Größe zwei Vertreter. Für unsere Gemeinde waren das Uta Karst und Renate Majewski. Für die neue Synodalperiode 2018-2024 wurde beschlossen, dass jede Gemeinde abhängig von der Größe zwischen 1 und 4 Vertretern entsenden kann. Wir werden 2 Delegierte ent-
senden. Die Synodalen nehmen an der zweijährlichen Tagung der Synode teil und vertreten dort die Belange unserer Gemeinde. Dazu ist die Teilnahme an den Sitzungen des Ältestenrats als Gast hilfreich. Die Synodaltagung ist auch immer ein Kaleidoskop unserer Provinz, wo man alte Bekannte treffen kann und neue Gesichter kennenlernt. Wer daran Interesse hat oder jemand vorschlagen möchte, wende sich bitte an den Ältestenrat.

Die Wahlen finden im September statt. Die Kandidatinnen und Kandidaten sollten im Juni bei den Gemeinräten in Düsseldorf und Bielefeld vorgestellt werden.

———-
Wie trage ich als Mitglied zur Finanzierung meiner Gemeinde bei?

Die Evangelische Brüder-Unität erhebt keine Kirchensteuer. Dafür zahle ich als Mitglied einen regelmäßigen Beitrag an meine Gemeinde, den Gemein- beitrag. Die Höhe meines Beitrags bestimme ich nach der gültigen Staffel. *

Die aktuelle Beitragsstaffel in Deutschland geht von Bruttoeinkommen aus. Wer kein eigenes Einkommen hat, zahlt den Mindestbeitrag von 30 € im Jahr.

Mitglieder die gleichzeitig einer ev. Landeskirche angehören (Doppel- mitglieder), können ihre tatsächlich gezahlte Kirchensteuer vom Gemein- beitrag abziehen.

Zur leichteren Einstufung hat die Synode 2016 den Mitgliedern eine Orientierungshilfe an die Hand gegeben. Diese richtet sich nach dem verfügbaren Einkommen (Summe aller Einkünfte abzüglich Steuern und Sozialversicherungsbeiträge.

Finanzierung Orientierungshilfe Finanzierung-Kirchenordnung

 

 

 

 

 

 

*Zu finden unter: www.herrnhuter.de/brueder-unitaet/finanzen
Quelle: Herrnhuter Brüdergemeine, Heft „Ich bin dabei Gemeinbeitrag erhöhen 2017“

———-

Deutsche Konferenz 10.03. bis 12.03.2017 in Königsfeld

Als am Freitagabend fast alle angekommen und begrüßt waren, fingen wir sofort mit dem Thema an.

Es ging um die Neuordnung der Finanzen zwischen Unität und Gemeinden. Der in der Synode 2016 beschlossene neue Ausgleich, setzte für die Gemeinden Überlegungen zur Erhöhung der Beiträge in Gang.

Einige Gemeinden fingen im vorigen Jahr an, ihre Mitglieder auf zu fordern, ihren Gemeinbeitrag zu erhöhen bzw. ihn zu bezahlen. Unterschiedliche Briefe und Besuche erzielten mannigfaltige Erfahrungen.

Fazit dieses Erfahrungsaustausches war, dass persönliche Ansprache, besonders bei Briefen, eine ganz wichtige Methode darstellt. Auch die Information, wie der Gemeinbeitrag verwendet wird, scheint sehr wichtig zu sein.

Einen breiten Raum nahm die Diskussion ein, wie mit Nichtzahlern verfahren werden sollte. Einige Delegierte waren dafür, die Kirchenordnung ganz konsequent anzuwenden; andere hielten diese strenge Anwendung für nicht erforderlich. Leider fehlte uns die Zeit, hier einen abschließenden Vorschlag zur Vorgehensweise zu erarbeitet.

Es bildete sich aber eine Gruppe, die sich bereit erklärte, zu dieser Frage Vorschläge für eine Richtlinie zu erarbeiten. Die Deutsche Konferenz 2018 nimmt dieses Thema erneut auf die Tagesordnung.

Aus den verschiedenen Berichten, ist der der Jugendvertreterin herauszuheben. Die Jugendlichen entwickelten eine Online-Plattform, genannt das „Jugendforum“. Hier kann man alles finden: Veranstaltungen, Formularvordrucke, Diskussionen, Bilder und vieles mehr. Es gibt geschützte Räume, in denen sich Vorbereitungsteams treffen, um Veranstaltungen zu planen.

Der Liturgische Ausschuss teilt mit, dass die Datenbank für Liturgien zwar noch nicht ganz vollständig, aber schon nutzbar ist.

Möglicherweise war es das schöne Frühlingswetter, das zur Harmonie der Konferenz beitrug und zu einem lebhaften Informationsaustausch anregte.

Renate Majewski