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Herrnhuter Brüdergemeine

Wie sieht der Konfirmandenunterricht in einer Regionalgemeinde aus, wo doch alle so weit verstreut wohnen? Das fragen sich sicher manche.

Bei uns ist es Tradition. Dass wir uns an Wochenenden treffen. Irgendwie wird die Anreise organisiert, mit der Bahn oder mithilfe der Eltern.

Rabea, eine der drei Konfirmanden aus dem Kurs 2010 bis 2012 berichtet über ein ganz normales Wochenende.

Ein normales Wochenende

Transparent mit Gottesbildern/Rabea

Nachdem wir alle am Freitagabend am Düsseldorfer Hauptbahnhof ankamen, fuhren wir in der Gemeindekutsche (1) zu Katharina (2) nach Hause. Gemeinsam bereiteten wir das Abendessen vor und ließen es uns schmecken.
Am nächsten Tag fuhren wir nach dem Frühstück nach Düsseldorf-Garath in das Gemeindezentrum der Landeskirche, in dem wir zu Gast sind. Dort hatten wir Unterricht. Zwischendurch gab es in den Pausen Mittagessen, Kaffee und Kuchen. Am Abend fuhren wir wieder zurück zu Katharina nach Meerbusch. Wir aßen und spielten, bevor wir in unsere Schlafsäcke krochen.
Am Sonntag ging es dann noch einmal nach Düsseldorf-Gararth zur Predigtversammlung.
Dann war unser Wochenende zu Ende und alle gingen wieder auf Reisen nach Hause.

(1) Die Gemeindekutsche ist unser Gemeindeauto.
(2) Katharina ist die Gemeinhelferin/Pastorin Katharina Rühe

Zu der Konfirmandenzeit gehört es, mindestens einmal auf den Herrnhaag bei Frankfurt zu fahren und sich dort mit den Konfirmanden aus den anderen deutschen Gemeinden zu treffen. Davon berichtet Friedrich.

Ein Wochenende auf dem legendären Herrnhaag bei Frankfurt

Wie für alle Herrnhuter ‚Konfis‘ stand im Juni für uns etwas Besonderes an: Ein großes Treffen auf dem Herrnhaag, inklusive Übernachtung im Zelt und verschiedenen Themen, wie die Geschichte dieser Herrnhaager Siedlung. Das Wochenende begann vielversprechend, nämlich mit Wetter, wie man es im Juni erwartet. Allerdings schlug es dann in den darauffolgenden Tagen um. Das hielt uns jedoch nicht davon ab, ein paar schöne Tage zu erleben! Wir lernten eine Menge über die Geschichte des wunderschönen Herrnhaag und über die Geschichte der Herrnhuter Brüdergemeine. Wir führten kleine Theaterstücke auf. Nicht zu vergessen das lustige und spannende ‚Herrnhaag-Spiel‘ und ein immer gut gelaunter Koch Ali.

Fazit:
Ein sehr gelungenes Wochenende, das ich nicht so schnell vergessen werde!

Friedrich

Jeder Konfirmand, jede Konfirmandin aus der Herrnhuter Brüdergemeine braucht einen Stern

An den zwei 1. Advent-Wochenenden unserer anderthalbjährigen Konfirmandenzeit kam ein kompetenter Sternebastler zu uns. Br. Paul zeigte uns die beste Technik, um Zacken zu falzen, falten und kleben und schließlich alle Zacken aneinander zu kleben.

Es war sehr schön und eine Abwechslung. Es hat uns Spaß gemacht, uns künstlerisch zu betätigen. Am Ende des zweiten Wochenendes besaßen dann alle einen für das erste Mal ganz passablen (3) kleinen Stern mit 25 Zacken, so wie sie in der Herrnhuter Brüdergemeine entwickelt worden sind.

Lukas

(3) Friedrichs Kommentar dazu: ‚Was heißt hier passabel?‘

Wir haben nicht nur Unterricht gehabt, sondern auch immer wieder kleine Theaterstücke in den Predigtversammlungen aufgeführt.

Außerdem radelten wir für eine guten Zweck von Köln nach Neuwied. Davon berichtet Katharina Rühe.

Eine Seefahrt -nee eine Radfahrt

… die ist lustig, eine Radfahrt, die ist schön, ja da kann man…

So haben unsere Konfis gedacht. So fuhren wir vom 1. bis 4. September mit unseren Rädern von Köln nach Neuwied 103 km den Rhein entlang.
Mittendrin ging es um das Schiff, das sich Gemeinde nennt. In Neuwied trafen wir mit den dortigen Konfis zusammen.

Aber nun kommt es: Jeder einzelne gefahrene Kilometer wurde von verschie- denen Sponsoren mit 0,10 € unterstützt. Das Geld kam in die Reisekasse für die beiden Brüder, die im August 2012 aus unserer Partnergemeinde Bethesda in Südafrika zu uns zu Besuch kamen.

Katharina Rühe

Konfikerze 2011

 

 

 

Inzwischen sind die Drei konfirmiert und es gibt eine neue Konfirmandengruppe. Die drei Neuen treffen sich mit den Neuwieder Konfirmanden und den beiden Gemeinhelferinnen/Pastorinnen abwechselnd in Neuwied und in Düsseldorf. Über das erste Treffen berichtet Katharina Rühe….